Sterilisiation Vasektomie

Seit Ende 2015 sind wir in Mainz das „Zentrum für Vasektomie“ und führen im Jahr weit über 100 Sterilisationen bei Männern durch. Bei der ambulanten Operation werden die Samenleiter durchtrennt, um somit eine dauerhafte Unfruchtbarkeit beim Mann zu erreichen. Die Vasektomie stellt eine der sichersten Methoden der Empfängnisverhütung überhaupt dar. Die Versagensquote ist kleiner als die der Pille.

Der Trend zeigt: immer mehr Männer möchten Verantwortung in der Verhütung übernehmen! Nicht zuletzt, um den Frauen eine hormonelle Kontrazeption, wie z.B. die Anti-Baby-Pille, zu ersparen und weil die Sterilisation bei der Frau deutlich aufwändiger ist.

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Der Eingriff wird bei uns, wie allgemein üblich, ganz überwiegend in Lokalanästhesie (örtlicher Betäubung) durchgeführt, kann wahlweise aber auch in einem ambulanten Op-Zentrum in Vollnarkose durchgeführt werden und dauert ca. 20-30 Minuten. Danach sind Sie nicht sonderlich beeinträchtigt und haben kaum Schmerzen. Viele Männer können am Folgetag schon wieder ihrer beruflichen Tätigkeit nachgehen. Nach bereits 1 Woche können Sie sportlich und sexuell wieder aktiv werden.
 Die Vasektomie ist nicht Bestandteil des gesetzlichen Leistungskatalogs, d.h. die Krankenkassen übernehmen die Kosten nicht. Diese belaufen sich bei uns aktuell auf 500 €. Hierin sind alle Materialkosten sowie alle Folgeuntersuchungen (postoperative Wundkontrolle, Ejakulatuntersuchungen) enthalten.

In der Regel werden Sie von dem Arzt operiert, der mit Ihnen das Aufklärungsgespräch geführt hat, es sei denn, Sie persönlich haben einen anderen Wunsch, oder der Arzt Ihrer Wahl wäre unvorhergesehen verhindert (seltene Ausnahme). In der Regel werden Sie für 2-3 Tage krank geschrieben.
 Übrigens: der Eingriff kann auch wieder rückgängig gemacht werden. Für eine Rückoperation (Refertilisierung), die ca. 5 % der Patienten in einer späteren Lebensphase einmal anstreben, wird die anschließende Durchgängigkeitsrate mit bis zu 80 % angegeben. Auch 10 Jahre nach der Erstoperation bestehen Chancen auf Erfolg. Der Eingriff erfolgt allerdings stationär, ist deutlich teurer und muß ebenfalls von Ihnen selbst getragen werden.

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Die Urologen in Mainz

Historie


Die heutige urologische Gemeinschaftspraxis – Die Urologen Mainz – versorgt Patienten aus Mainz und aus dem Umland bereits seit über 50 Jahren! Durch die langjährige Zusammenarbeit und die Vernetzung in der Mainzer Ärzteschaft aller beteiligten Urologen, ist eine traditionsreiche und bekannte Praxis entstanden, die wir heute (auch mit etwas Stolz) in der dritten Generation führen.

Bereits in den 60er Jahren gründete Herr Dr. Kleinert am heutigen Standort „Bahnhofstraße 13“ eine urologische Einzelpraxis, die in den 80er Jahren von Herrn Dr. Ernst übernommen wurde. Im Jahr 2000 schlossen sich dann Dr. Ernst und Herr Krüger, der 1990 die Einzelpraxis von Dr. Martell in der Großen Bleiche übernommen hatte, zu einer urologischen Gemeinschaftspraxis in der „Bahnhofstraße 13“ zusammen. Zum 01. Januar 2011 übergab Herr Dr. Ernst seinen Praxisanteil an Herrn Dr. Adam und das markante Praxislabel „Die Urologen Mainz“ wurde geboren.

Seit Herr Krüger Ende 2018 seinen Praxisanteil an Herrn Dr. Ziesel übergeben hat, besteht die Gemeinschaftspraxis in ihrer heutigen Form. Ausdrücklich möchten wir uns bei unseren urologischen Wegbereitern bedanken. Sie schufen aktiv das Fundament für unsere heutige moderne urologische Gemeinschaftspraxis.

Ganz im Sinne unserer im Ruhestand befindlichen Fachkollegen leben wir die kollegiale, verbindliche und unbürokratische Philosophie weiter. Wir sind im stetigen Austausch mit zahlreichen ärztlichen Kolleginnen und Kollegen anderer Fachabteilungen, allen voran den Allgemeinmedizinern. Aber auch andere Fachärzte, wie z.B. Internisten, Nephrologen, Gynäkologen oder Kinderärzte gehören zu unseren langjährigen Kooperationspartnern.

Im gleichen Atemzug soll an dieser Stelle allen ehemaligen und aktiven Arzthelferinnen, medizinischen Fachangestellten und sonstigen Angestellten ein Lob ausgesprochen werden. Auch ohne sie wäre die Entwicklung bis heute nicht möglich gewesen.

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